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Den Tagen mehr Leben geben – Besuch beim Förderkreis Hospiz Kinzigtal

12.08.2016

Gemeinsam mit seinem Gelnhäuser Amtskollegen Thorsten Stolz traf sich Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich mit dem Vorstand des Förderkreises Hospiz Kinzigtal e.V. in Gelnhausen. Bei diesem Treffen tauschte sich Bürgermeister Ullrich mit den Vorstandsmitgliedern des Förderkreises, Rolf Heggen und Eugen Glöckner, über die Arbeit des Förderkreises sowie die aktuelle Situation der Hospizbetreuung und palliativmedizinischen Versorgung im Kinzigtal zwischen Gelnhausen und Sinntal aus. Beeindruckt zeigten sich beide Bürgermeister bei der Begehung der Baustelle des zukünftigen stationären Hospizes des Förderkreises vom zügigen Baufortschritt der acht Zimmer und Gemeinschaftsräume.

Der Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. wurde im Februar 2014 gegründet mit dem Ziel, ein stationäres Hospiz im Kinzigtal zu errichten und sich um die ambulante palliative Versorgung von Schwerkranken zu kümmern. Dank der großen Unterstützung durch den Main-Kinzig-Kreis konnte der Förderkreis bereits ein Jahr nach seiner Gründung den Standort des künftigen Hospizes Kinzigtal im denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Kreisruheheims in Gelnhausen bekanntgeben. Im Laufe des Jahres 2017 können die ersten Gäste in das neue Hospiz einziehen.

Ziel der Hospizarbeit ist es, Sterben in Achtsamkeit und Würde zu ermöglichen. Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben.

Wenn eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nicht mehr nötig und eine Versorgung daheim nicht mehr möglich ist, soll das Hospiz in den letzten Tagen ein Zuhause werden. Die Zeit des Sterbens soll weder hinausgezögert noch verkürzt werden. Vor allen Dingen geht es um ein Höchstmaß an menschlicher Zuwendung, was auch durch ausgebildete ehrenamtliche Hospizhelfer gewährleistet wird.

Der Förderkreis Hospiz Kinzigtal bietet darüber hinaus Informationen zur Hospiz-Bewegung an, lädt zu Veranstaltungen und Gesprächen über Hospiz- und Palliativarbeit ein, sorgt für das Kennenlernen aller Beteiligter in der Region und sieht sich als Moderator für die Zusammenarbeit mit den Hospizen in Hanau sowie Fulda, der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV), den Main-Kinzig-Kliniken und der künftigen Palliativstation in Schlüchtern.

 

Unser Bild zeigt vor der Baustelle des künftigen Hospizes Kinzigtal v.l.n.r.: Bürgermeister Thorsten Stolz (Gelnhausen), Vorsitzender des Förderkreises Rolf Heggen, Bürgermeister Carsten Ullrich (Sinntal), stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises Eugen Glöckner

 

Foto: Unser Bild zeigt vor der Baustelle des künftigen Hospizes Kinzigtal v.l.n.r.: Bürgermeister Thorsten Stolz (Gelnhausen), Vorsitzender des Förderkreises Rolf Heggen, Bürgermeister Carsten Ullrich (Sinntal), stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises